Schreckenskammer Kölsch

Herkunft Köln, Deutschland

Art Kölsch

Alkoholgehalt 5,0%

Brauerei Schreckenskammer KG / Brauhaus Schreckenskammer, 50464 Köln, Deutschland

Homepage schreckenskammer-koelsch.de

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Das Brauhaus Schreckenskammer liegt in Köln unweit der Kirche St. Ursula und wurde erstmals 1442 urkundlich erwähnt. Seinen Namen hat es der Überlieferung nach, weil viele zum Tode Verurteilte hier ihre Henkersmahlzeit erhielten. Noch heute schenkt das Brauhaus sein eigenes Kölsch, das Schreckenskammer Kölsch, aus, welches ohne Zusatz von Kohlensäure gebraut wird. Im Gegensatz zu früher wird das Bier aber inzwischen als Lohnsud in einer anderen Kölsch-Brauerei gebraut – welche genau ist nicht so leicht herauszubekommen. Manche Quellen sprechen von der Dom-Brauerei, andere von der Erzquell-Brauerei (Zunft Kölsch).

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Im Glas ist das Schreckenskammer Kölsch hellgolden und klar mit einer langanhaltenden, feinporigen und stabilen Schaumkrone. Der Geruch erinnert leicht an Heu.

Im Antrunk ist das Bier würzig-spritzig, generell aber auch wegen der Brauweise ohne zugesetzte Kohlensäure relativ weich. Dies führt auch dazu, dass das Bier sehr süffig und leicht bekömmlich ist. Im Abgang gibt sich Hopfen leicht zu erkennen.

Insgesamt ein sehr trinkbares Kölsch, das eine gute Alternative zu den großen Kölschmarken darstellt. Geheimtipp!

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Das Etikett, dessen Papier an Pergamentpapier erinnert, schafft es Tradition zu zeigen, ohne überladen oder kitschig zu wirken. Die Schlichtheit und der einfarbige Druck geben dem Bier in diesem Falle einen edlen Style.

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Bewertung
Geschmack
Design

2 comments

  1. Erstmalig bei Edeka in Siegburg entdeckt. Möchte behaupten, eines der besten Kölschbiere überhaupt. Gibt es eine Möglichkeit dies in München zu bekommen?

    Viele Grüße Werner Müller

  2. Geschmäcker sind natürlich verschieden. Der Eine mag es herber und der Andere etwas süßer.
    Ein toller vollmundiger, süßer und malziger Geschmack der nicht enttäuscht.
    Auf Grund von nicht zugesetzter Kohlensäure, was ich sehr begrüße, könnte für manchem Menschen das Bier abgestanden wirken. Ich sehe das nicht so, da es bekömmlicher ist.
    Den Kastenpreis von 18,90 Euro im Trinkgut halte ich für überteuert.

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